Afrikaprojekt mit Singschule und Kinderflohmarkt am 24.11.2019

Frau Prammer war im Sommer in Uganda unterwegs. Sie hat dort eine Schule besucht und war von der Armut und gleichzeitig von der Lebensfreude der Kinder sehr berührt. Als Schule haben wir uns zum Ziel gesetzt, vielen dieser Kinder Hefte zu spenden und Schuluniformen zur Verfügung zu stellen. So wurde seit Schulbeginn in allen Klassen gebastelt. Etliche Eltern haben ebenfalls mitgeholfen damit für unser Afrikaprojekt viel Selbstgemachtes für den Verkauf zur Verfügung stand. So entstand ein sehr verbindendes Engagement. Vielen Kinder wurde sehr bewusst, wie gut es uns geht und dass dies nicht überall so ist. Gerne wurde geholfen und unterstützt.

Zu dem vom Elternverein veranstalteten Kinderflohmarkt und einer Aufführung von der Singschule luden wir die ganze Schule am Sonntag den 24.November zu uns ein. Ein Film von Afrika vermittelte Eindrücke von Frau Prammers Reise. Bewegt verließen die Besucher immer wieder die laufende Vorführung des Filmes. Fast 2500 € sind zusammengekommen. Diesen Betrag werden wir uns noch durch eine Einreichung beim Land verdoppeln lassen.

Danke an alle Unterstützer, Besucher und Spender!

Kinder lernen den Umgang mit Messinstrumenten kennen November 2019

Frau Direktor Auzinger geht durch alle Klassen und bespricht mit den Kindern, dass die Lernwerkstatt Umweltzeichenschule wird. Warum ist es wichtig, dass wir alle etwas für unsere Umwelt beitragen? Was kann jeder einzelne tatsächlich tun?

Wir lernen Messgeräte (Licht, Lautstärke, CO2 Gehalt in der Luft, Temperatur) kennen und dokumentieren die Ergebnisse.

Auf dem Weg zur Umweltzeichen-Schule 2019 20

Wir als Lernwerkstatt für Kopf, Herz und Hand machen uns auf den Weg Umweltzeichen-Schule zu werden.

Das Österreichische Umweltzeichen für Schulen steht für einen zeitgemäßen bildungs- und umweltpolitischen Auftrag. Umweltzeichen-Schulen leisten einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung und damit zu einer lebenswerten Zukunft für alle. Als Ausbildungsstätte zukünftiger Generationen nehmen Umweltzeichen-Schulen ihre Verantwortung für eine soziale und umweltgerechte Entwicklung auf breiter Basis wahr.

Wir erfüllen jetzt schon viele Voraussetzungen und arbeiten daran, weiteren vorgegebenen Anforderungen zu entsprechen, die einer strengen Kontrolle unterliegen. Die Kriterien betreffen:

  • Umweltbildung und -pädagogik,
  • Förderung eines sozialen Schulklima,
  • Gesundheitsförderung
  • Aktive Mobilität, Schulweg und Verkehr
  • die Qualität der Ernährung,
  • Abfallvermeidung und -trennung,
  • den Umgang mit Energie und Wasser,
  • Außenraum, Ausstattung,
  • Beschaffung und Reinigung

Wir wollen schon den Kleinsten vorleben, dass ein achtsamer Umgang mit Rohstoffen nicht nur wichtig ist, sondern auch Spaß machen kann. (Produkten ein neues Leben schenken, aus Altem Neues entstehen lassen) Ein erfolgsversprechender Gegenentwurf zur Wegwerfgesellschaft nimmt so schon im Klassenzimmer seinen Ausgang.

Das von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Öko-Siegel wurde im Jahr 2002 auch für Schulen und Bildungseinrichtungen eingeführt. Es wird für jeweils vier Jahre vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und dem Bildungsministerium gemeinsam vergeben.

Weitere Infos unter: www.umweltzeichen.at

 

Mit diesen Leitsätzen erweitern wir unser Schulprofil

Die Kinder lernen ihre Umwelt als einzigartigen und schützenswerten Lebensraum kennen und werden durch Projekte zu verantwortungsvollem Handeln motiviert.


Wir achten auf physische, psychische, soziale und ökologische Gesundheit.

Tipps mit Wirkung

Auch viele kleine Schritte können eine große Wirkung haben, wenn sie von vielen Menschen gesetzt werden:

  • Kurze Strecken mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen. Fahrgemeinschaften bilden und nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel wählen.
  • Energie sparen beim Heizen und Kühlen, nachträgliche Wärmedämmung von Gebäuden (nach Möglichkeit mit nachhaltigen Materialien anstelle von erdölbasierten Kunststoffen wie Polystyrol)
  • Geräte ganz ausschalten. Der Standby-Modus verbraucht viel Strom.
  • Regional und saisonal handeln. Bei Lebensmitteln auf die Herkunft achten. Besteht nach bestimmten Produkten keine Nachfrage mehr, werden sie aus den Regalen genommen.
  • Bioprodukte kaufen. Sie müssen ohne stickstoffbasierten Dünger und ohne Pestizide erzeugt werden.
  • Fleischkonsum einschränken und nur von regionalen Produzenten kaufen.
  • Bewusst einkaufen und darüber nachdenken, was man wirklich braucht. Jedes Produkt, ob elektronisches Gerät, Kleidung oder Lebensmittel, verursacht in der Herstellung Treibhausgase.

(Quelle: Forum Gesundheit 4/2019)

Wie man Plastik vermeidet

  • Keine Plastiksackerl für den Einkauf oder sonstige Transporte verwenden, stattdessen lieber zum Stoffbeutel, Rucksack oder Einkaufskorb greifen.
  • Keine Plastikflaschen kaufen, stattdessen Mehrweg-Glasflaschen. Das gilt nicht nur für Getränke, sondern auch für Saucen oder Aufstriche. Wasser kann man für unterwegs in der eigenen Flasche mitnehmen.
  • Im Supermarkt auch auf Produkte ohne Plastikverpackung achten. So kann man Fleisch, Wurst und Käse an der Theke kaufen. Immer häufiger kann man die mitgebrachte Dose auffüllen lassen. Am Wochenmarkt ist es ohnehin einfacher, auf Plastik zu verzichten.
  • Für den Coffee to go einen eigenen Becher mitnehmen, das erspart viele Einwegbecher. Das Gleiche gilt für das Besteck, das man für den schnellen Snack zwischendurch braucht.
  • Keine Strohhalme verwenden.
  • Bei der Körperpflege in Papier verpackte Seifen verwenden statt Duschgels in der Kunststoffflasche. Generell sollte man bei Kosmetik auf Inhaltsstoffe achten. Hinter Bezeichnungen wie Acrylate Copolymer (AC), Polyamide (PA), Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Siloxane verbirgt sich nichts anderes als Plastik.
  • Kleinkinder lieber Spielzeug aus Holz geben.

(Quelle: Forum Gesundheit 4/2019)

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